Qualität zu fairen Preisen
"Göttlich speisen zu fairen Preisen", lautet das Grundrezept von Frederic Sternitzky. Seit 2004 betreibt der gelernte Koch im Gewerbepark Georg Knorr in Berlin-Marzahn sein Unternehmen.
Es besteht aus dem gleichnamigen Gewerbepark-Restaurant und dem Catering- und Partyservice "Mr. Cuisine". "Ich habe damals sehr bewusst beide Geschäftsbereiche parallel gegründet, weil ich ein zweites Standbein setzen wollte", erzählt er. Mit seinen neun Angestellten richtet er heute bei werktäglich laufendem Restaurantbetrieb mit bis zu 100 Frühstücksgedecken und um die 300 Mittagsmahlzeiten noch etwa 200 Veranstaltungen jährlich im Bankett- und Cateringbereich aus. "Ich habe von Anfang an auf solide Qualität zu fairen Preisen gesetzt, im Restaurant und im Catering. Jetzt, nach mehr als zwei Jahren, kann ich sagen, dieses Konzept ist aufgegangen. Eine gewisse Eigendynamik hat eingesetzt, auch ohne viel aufwändige Werbung, einfach durch solide Offerten und dem daraus entstehenden guten Leumund. Im vergangenen Jahr hatten wir einen Zuwachs an Neukunden von 20 Prozent. Jetzt denke ich ans Investieren in einen Umbau für eine "kalte Küche" und in ein zusätzliches Lieferfahrzeug speziell für das Catering-Equipment."
Nachfrage steigt Ganz bewusst baut auch "Mr. Cuisine" auf den festen Kundenstamm in seinem Cateringsegment. "Der Stammkundenanteil, der über 50 Prozent ausmacht, ist natürlich unser Kerngeschäft. Das ist ein wesentlicher Vorteil, weil man mit dieser Nachfrage gut planen kann. Bestimmte Veranstaltungen wie etwa Firmenfeiern, Silvesterfeten oder auch Schachturniere sind so über das Jahr hinweg fest gebucht. Hier im Gewerbepark mit unserer Küche und den verschiedenen Räumlichkeiten können wir Veranstaltungen bis zu 500 Personen ausrichten", sagt Frederic Sternitzky.
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"Und zunehmend steigt auch die Nachfrage von Kunden nach dem Genießen in den eigenen vier Wänden oder anderswo, seien es Anlässe wie Geburtstage, Abi-Feiern, Hochzeiten und Jugendweihen. Da ist der mobile Service gefragt samt der dazugehörigen Komplettausstattung - von der hochwertigen Warmhaltetechnik bis zum Eierlöffel. Einen bestimmte Grundstock davon sollte der kluge Caterer also entsprechend seines Geschäftsvolumens schon im eigenen Inventar haben. Denn das Mieten von Geräten von Order zu Order ist bei verlässlicher Auftragslage wesentlich unwirtschaftlicher als der Kauf. Und wenn es dann mit dem Cateringservice gut läuft, kann man ja sogar auch an das Vermieten der hauseigenen Ausrüstung denken."
Gut beraten, gut gelaufen "Wichtig beim Catering ist die gute Beratung im Vorfeld der Veranstaltung", betont Sternitzky. "Man muss feinfühlig auf die Wünsche des Kunden und seines Gästekreises eingehen, den Charakter des Ereignisses und die Altersstruktur der Teilnehmer im Blick haben. Vor allen Dingen darf man den Gästen nichts eigennützig aufschwatzen, weder in der gastronomischen Richtung noch was den Umfang der Dienstleistungen betrifft. Dennoch sind fachmännische Tipps durchaus gefragt, etwa in Richtung leichte Küche oder Themenbuffets, die gegenwärtig im Trend liegen. In jedem Fall soll der Auftraggeber mit seiner Dienstleistung zufrieden sein, sowohl was seine Tafel betrifft als auch seinen Geldbeutel. Dann habe ich ihn schließlich vielleicht auch als Stammkunden gewonnen."
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